Über mich

Biografische Angaben

1959
geboren im Emmental

Erstausbildungen zur Kindergärtnerin und Organistin

1984
Austauschstudentin, Mal- und Radierklasse, Rice University, Houston, Texas

1985-1992
Schülerin beim Maler und Bildhauer Serge Brignoni, Bern

1985-1987
Hochschule für Gestaltung und Kunst Basel HGK, Malfachklasse Franz Fedier

seit 1987
Freischaffende Malerin

1979-1992
Organistenstellen: Albligen, Rüschegg, Guggisberg, Bettlach-Grenchen

1992 bis heute
Organistin, Aesch BL

2000 bis heute
Aufbau der AescherKonzertAbende

1993
Atelier des Kantons Baselland, Cité Internationale, Paris

2000
Aufnahme Visarte Basel [visarte]

2003-2012
Leitung der Werkstatt für Menschen mit Assistenzbedarf Mitaufbau der Förderstätte und Kulturzentrum Vogesen, Basel, ABILIA

2012-2020
Kreativwerkstatt für Kinder und Menschen mit Assistenzbedarf

2016
Film von Roland Accini (https://cinemacchini.ch) *Labor für schöpferische Gestaltung*


Ankäufe

Franz Wassmer, Hoffmann-La Roche, Regiobank Liestal


Ausstellungen

2023
Farbrausch: Projektraum M54,Basel

2021
Werkstattausstellung Basel

2016
Winterausstellung Basel

2013
Kunst.Part. Spalenberg Basel

2009
«in the box», visarte Schweiz, USEGO-Halle Brig/Visp (VS), (Gruppenausstellung)

2008
«Salon 8», Projektraum M54, visarte region basel, (Mailart-Pyramide – mit Dadi Wirz), (Gruppenausstellung)

2001
Bern, Loeb Galerie (Einzelausstellung)

2000
Basel, Peter Merian Haus, «Gastspiel», 19 Künstlerinnen laden 19 Gäste ein (Gruppenausstellung)

1997
Basel, Ausstellungsraum Klingental (Gruppenausstellung)

1997
Zürich, Galerie Lutz / Thalmann (Gruppenausstellung)

1992
Liestal BL, CH, Hallen für Kulturprojekte Schaffir-Mugglin, Liestal «Landschaftsvisionen 1987-92» (Einzelausstellung)

1989
Bern, Loeb Galerie (Einzelausstellung)

1999
«9.5.99» Organisation des Aktionstages «l’art pour la paix» mit Basler Kunstschaffenden in der offenen Kirche Elisabethen Basel. (Erlös für «médécins sans frontières»)

1995
«9.9.95» Organisation des Aktionstages mit Basler Kunstschaffenden in der offenen Kirche Elisabethen Basel gegen die Schliessung des Museums für Gestaltung.

1995-1999
Transit-Projekt: Schaufenster in der Bahnhof-Unterführung SBB. Jahresprogramm mit verschiedenen Disziplinen und KünstlerInnen.


Texte/Presse

Für ihre Arbeit hat sich die Landschaft immer wieder als Ausgangspunkt erwiesen. Das Motiv «Die geteilte Welt», das die Künstlerin nicht mehr loslässt, resultiert daraus. Klar und rigoros ist die horizontale Zweiteilung der Bildfläche vollzogen oben und unten, hell und dunkel und dazwischen ein Ereignis, das sich in erster Linie als berückende malerische Textur manifestiert. Hier im Bildgeviert, offenbaren sich Visionen von unermesslicher Weite, die faszinierend und beunruhigend zugleich sind, und letztlich als Seelenlandschaften die «condition humaine» thematisieren. Als Kontrapunkt entstehen während der regelmässigen Aufenthalte in Venedig die Wolkenbilder. Hier wird jene Harmonie eingelöst, die für «Die geteilte Welt» unerreichbar bleibt. Gabriele Lutz

Abgesehen von der hervorragenden malerischen Qualität vermitteln Marianne Widmers hintergründige Bilder die Empfindungen einer Künstlerin, die ihr Unbehagen gegenüber einer zwiespältigen Welt bildhaft in Naturstimmungen umsetzt. St. P., Basellandschaftliche Zeitung, 9/98.

«Feste junge Seitenhiebe». Rigoros teilt sie die Bildfläche. Hell und Dunkel prallen aufeinander. Im Herz brennt es. S.A., Züritip, 17.1.1997.

«Das Formenvokabular der Natur dient Marianne Widmer als visuelle Sprache, um eine innere Stimmung imaginativ zu erfassen. Weil ihr das in grossem Masse gelungen ist, ist der Betrachter seinerseits dazu aufgefordert, die Fantasie einzusetzen, um den Imaginationen der Künstlerin auf die Spur zu kommen.» BaZ, Juni 1999.